Sehenswertes am Altbaierischen Oxenweg
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Entlang des Oxenweges, manchmal auch ein wenig abseits, kann man neben landschaftlichen Besonderheiten auch einige kulturelle Schätze entdecken. |
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| Die im 18. Jahrhundert erbaute Wallfahrtskirche Unseres Herrn Ruhe, kurz "Herrgottsruh", ist eine der schönsten Schöpfungen der sakralen Rokoko-Baukunst. Die heutige Kirche mit ihren sieben Kuppeln geht aus einer Kapelle hervor, die einst ein Friedberger Bürger auf Grund eines Gelübdes an dieser Stelle errichtete. „Herrgottsruh“ besticht durch seine Wandmalereien des berühmten Künstlers Cosmas Damian Asam, die Kuppelfresken von Matthäus Günther sowie die Stukkaturen von Xaver Feichtmayer. Verlässt man kurz nach Friedberg den Oxenweg wenige Kilometer in Richtung Süden, so kann man bei Ottmaring den Paardurchbruch, an dem zugleich seltene Tier- und Pflanzenarten beheimatet sind, bewundern. |
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| Ein kleines Stück südlich von Ottmaring stößt man auf das idyllisch gelegene, sheneswerte Gut Mergenthau bei Kissing. Hier kann man in der "Erlebniswelt Bayerischer Hiasl"den Spuren des deutschen Robin Hood folgen. Das aufregende Leben des einstigen Jagdgehilfen und Sozialrebellen, der zu seiner Zeit als Volksheld verehrt wurde, wird mit interessanten Themeninseln und Kurzfilmen für ein breites Publikum anschaulich vermittelt. Kehrt man zurück auf den Oxenweg und folgt diesem noch einige Kilometer gelangt man nach Adelzhausen, der ältesten Gemeinde im Landkreis. Seine Geschichte lässt sich bis ins 8. Jahrhundert zurück verfolgen. Den meisten Fahrern auf der A8 dürfte sie schon ins Auge gefallen sein: die Wallfahrtskirche St. Salvator. Erbaut 1671, etwas abseits von Adelzhausen, lädt sie mit ihrem achteckigen Bau zum Verweilen ein. Neben der Wahlfahrtskirche verdient der Adelzhauser Burgstall besondere Aufmerksamkeit. Hier findet man ein klassisches Beispiel für die Überreste einer Ministerialburg, von denen es in der näheren Umgebung noch mehrere gibt. Leider sind viele von ihnen bereits zerstört oder noch fast nicht erforscht. Die Adelzhauser, ein niedriges Adelsgeschlecht, bauten sich hier um 1300 wahrscheinlich eine Burg. |
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| Gegen Ende der 19 Kilometer langen Route lohnt sich ein Abstecher in den Norden, nach Sielenbach. Fasziniert wird der Besucher im Ecknachtal hier durch die erste baierische Barockkirche Maria Birnbaum. Beim Bau der architektonisch beeindruckenden Wallfahrtskirche war diese italienischen Einflüssen unterworfen. Der Name Maria Birnbaum geht zurück auf eine Legende, laut der ein Sielenbacher Dorfhirte ein Marienbild aus einem Teich in einen hohlen Birnbaum gerettet hat. Auch heute wird die Kuppelkirche, die erste nördlich der Alpen, vom Deutschen Orden verwaltet, der in unmittelbarer Nachbarschaft ein Kloster unterhält. |
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