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Route des Oxenweges

Der Weg ist gut sichtbar gekennzeichnet mit dem Signet des Oxenweges, eine Übersichtskarte finden Sie hier. Entlang des Oxenweges sind in allen Orten auch Informationstafeln aufgestellten.

Beginn der fast 20 Kilometer langen Strecke ist aus historischen Gründen in Augsburg. Von Westen kommend bildet die erste Station im Wittelsbacher Land die ehemalige Herzogsstadt Friedberg.
 

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Friedberg

Mit fast 30.000 Einwohnern ist Friedberg, im Jahre 1251 gegründet, die größte Stadt im Landkreis. Die besondere Atmosphäre macht die Altstadt, die geprägt ist vom historischen Rathaus, der Marienkirche und vielen kleinen Gässchen, für den Besucher so attraktiv. Doch auch das Wittelsbacher Schloss, in dem heute ein Museum beheimatet ist und die Wallfahrtskirche Herrgottsruh faszinieren.

Paar

Gemeinsam mit Harthausen umfassen die beiden Dörfer ca. 600 Einwohner. Namensgeber für den kleinen Ort war das Flüsschen Paar, das sich durch die Ortschaft schlängelt. Ärchäologische Spuren lassen auf eine frühzeitige Besiedlung schließen, schriftliche Beweise gibt es ab dem 12. Jahrhundert.

Harthausen

Die Geschichte dieses, direkt am Oxenweg gelegenen Dorfes, lässt sich ebenfalls bis ins 12. Jahrhundert zurückverfolgen. Grund hierfür ist der gleichnamige Adel des Ortes. Die nächsten Jahrhunderte gehörte Harthausen verschiedenen Klöstern und Hofmarken an.
Besondere Aufmerksamkeit sollte man der Kirche St. Ursula zu Teil werden lassen. Bemerkenswert sind hier die Geschichte des Bauwerks und die Figuren im Inneren.

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Heimat

Seit dem Jahr 1814 lässt sich eine erste Besiedlung nachweisen, zuvor war Heimat lediglich der Name für das dort befindliche Waldgebiet. Heute teilt sich die direkt am Oxenweg liegende Ortschaft in Vorder- und Hinterheimat.

Malzhausen

Der Oxenweg führt die Besucher auch durch Malzhausen. Hier begegnet der Weg dem Deutschherrenweg, welcher einer von vielen attraktiven Themenwegen durch das Wittelsbacher Land ist. Der Deutschherrenweg ist als Rundweg um Malzhausen angelegt, womit einem auch die Möglichkeit gegeben wird, Altenativrouten zu nutzen.

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Tattenhausen

Die Existenz Tattenhausens lässt sich bis in das 12. Jahrhundert durch die Eintragung von drei "Huben in Taetenhusen" zurückverfolgen. Als "Huben" wurden zu dieser Zeit Bauernhöfe bezeichnet. Historiker gehen jedoch heute davon aus, dass Tattenhausen bereits vor 1000 Jahren gegründet wurde.

Ziegelbach

Heute ist Ziegelbach Teil der Verwaltungsgemeinschaft Dasing. Im Jahr 1121 wurde das in Urkunden als "Cieglbach" erwähnte Dorf von Friedrich von Wellenheim an den Augsburger Domherren Bischof Herrmann verkauft.

Adelzhausen

Die älteste Gemeinde im Wittelsbacher Land, mit dem ursprünglichen Namen "Adalhelmeshusir" wurde urkundlich im Jahre 782 zum ersten Mal erwähnt. In einem kleinen Wald, im Süden von Burgadelzhausen gelegen, können heute noch Überreste von Wehranlagen aus dem 10. Jahrhundert begutachtet werden. Diese zeugen von den damaligen unsicheren Lebensbedingungen. Ferner hat Adelzhausen noch zwei sehenswerte Kirchen zu bieten: St. Elisabeth und St. Salvator.


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Irschenhofen

Ein in Irschenhofen gefundenes, exklusives Schriftstück bestätigt, dass der Altbaierische Oxenweg tatsächlich der heute bekannten Route gefolgt ist. Im örtlichen Archiv gibt es eine historische Entschädigungsforderung, die ein Bauer gestellt hat, nachdem seine Zäune durch einen Ochsentrieb zerstört wurden.

Tödtenried

Im 11. Jahrhundert war das heutige Siedlungsgebiet vollständig bewaldet. Da jedoch von germanischen und keltischen Stämmen neue Siedlungsflächen benötigt wurden, begannen die Rodungsarbeiten. Darauf lässt sich auch der zweite Teil des Ortsnamens "ried"zurückführen. Es bedeutet, dass die Siedlung auf gerodeter Fläche entstanden ist. "Tödten" beruht auf dem vermuteten Gründer Toto.
Die erste urkundliche Erwähnung Tödtenrieds stammt aus dem Jahr 1193.

Einen genaue Routenbeschreibung und weitere Informationen finden Sie in den verschiedenen Broschüren, z. B. "Spurensuche auf dem Altbaierischen Oxenweg".
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