Beim "Bayerischen Hiasl"
Im hügeligen, altbayerischen Lechrain rund um Kissing hauste und wilderte ehedem der "Boarische Hiasl". Gedeckt und unterstützt wurde er dabei von den bayerisch-zünftigen, unbeugsam-gradheraus lebenden Mitmenschen, die der absolutistischen Herrschaft überdrüssig waren. Die "Hiasl-Erlebniswelt" auf Gut Mergenthau dokumentiert anschaulich die Menschen jener Zeit, denen der Hiasl Respekt und Angst zugleich verschaffte. Am Weg liegen St. Afra im Felde, die älteste, historisch belegte Wallfahrt in Deutschland, Hiasls Geburtsort Kissing und Meringerzell, wo die Junggesellen des Ortes in Ihrer Hütt'n auf bayerische Art bei Bier und Fernsicht auf bessere Aussichten oder - am besten weibliche - Ansichten warten. Bei Sommerhitze schenken der Lech und die Auwaldseen entlang des Rückweges genügend Abkühlung.
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Start und Ziel: |
(Augsburger Hauptbahnhof) - Augsburg Hochablass - St. Afra im Felde - Paardurchbruch - Ottmaring - Rohrbach - Bachern - Holzburg - Baindlkirch - Sirchenried - Baierberg - Hochdorf - Steinach - Merching - Mandichosee/Lechstaustufe 23 - Weitmannsee - Kuhsee - Hochablass | ||
| Varianten: | 4 | ||
| Streckenlänge: | 46 km | ||
| Charakter: | leicht | ||
| Wegweisung und Marikierung: | Mit "Wilderersymbol auf grünem grund" markiert | ||
| Radtransport: | AVV-Regionalbahn R1 bis/ab Augsburg-Hochzoll, Kissing, Mering | ||
| Beste Zeit: | Im Sommer wegen der vielen Bademöglichkeiten | ||
| Einkehrmöglichkeiten: | an den Seen und in den größeren Orten | ||
