Die Gründung Aindlings dürfte in die Zeit der Christianisierung des Lechraingebietes um 750 nach Christi fallen, auch wenn die erste urkundliche Erwähnung erst im Jahr 1033 stattfand. Im Spätmittelalter galt Aindling als Wittelsbacher Amtssitz und Landschranne. Seit seiner Ernennung zum Markt führt der Ort sein Wappen mit dem schwarzen Adlerfang auf silbernem Grund. Trotz Widrigkeiten wie Kriegen und Hungersnöten konnte der Markt bis zum Jahr 1760 zum damaligen Zentrum am Lechrain mit über 60 ansässigen Gewerbetreibenden heranwachsen.
Der Wanderweg beginnt beim Sportzentrum am Schüsselhauserkreuz und verläuft durch den Süden Aindlings zum Marktplatz in der Gemeindemitte. Vom Zentrum Aindlings aus führt die Route vorbei zwischen dem Kronberg und dem Predigstuhl in Richtung Binnenbach, entlang des Moosgrabens nach Norden und über den Lucker Berg und den Bußberg, dem höchsten Punkt der Umgebung, wieder nach Aindling zurück.
Möglichkeiten zur Einkehr in Aindling gibt es viele: Von Biergärten über Gastwirtschaften und Cocktailbars ist für jeden Geschmack entlang des Streckenverlaufs etwas geboten.